Archiv für den Monat: September 2010

Goethes Werk als Inspiration zum Fantasy-Film – Goetheblog

In unseren Kinos können wir jetzt den neuen Film von Jon Turteltaub „Der Zauberlehrling“ sehen, mit Monica Bellucci, Nicolas Cage, Jay Baruchel, Teresa Palmer und Alfred Molina  in den Hauptrollen. Die Inspiration zum Film kommt vom J.W. Goethes Werk, das 1797 entstanden ist. Die Ballade erzählt von einem Zauberlehrling, der während der Abwesenheit seines Meisters einen Zauberspruch ausprobiert. Am Anfang ist er stolz auf eigene Fähigkeiten, aber plötzlich bemerkt er, dass er die Situation nicht mehr beherrscht. Zum Glück kommt der Meister rechtzeitig zurück und rettet ihn.

Der neue Zauberlehrling ist eine Art Huldigung an die alten Errungenschaften; sowohl für Goethes Werk als auch „L’apprenti sorcier” von Paul Dukas und Disneys „Fantasia“. Der Regisseur Jon Turteltaub hoffte, dass sein Film ein humorvolles Werk mit einfacher Botschaft, aber auch mit einer gewissen Tiefe sein wird. Er beschreibt sein Werk als „Sache von der beschleunigten Pubertät. Wenn man alles sehr leicht erreicht, kommt es oft zur Leichtsinnigkeit und Versehen.“

Nicolas Cage ist ein großer Anhänger der Errungenschaften von Disney. Auf die Idee dieses Films ist er zusammen mit Todd Garner gekommen. Seit Langem wollte sich Cage in die Welt der Magie vertiefen und die Rolle eines Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten spielen und jetzt kam die Möglichkeit, diesen Traum zu realisieren. Die Idee gefiel auch dem legendären Filmproduzenten Jerry Bruckheimer, der sich ebenso für die Welt der Magie interessiert und der Meinung ist, dass man diese Welt dem gegenwärtigen Publikum näher bringen sollte.

Die Handlung des „Zauberlehrlings“ geschieht im heutigen New York. Der Meinung Turteltaubs nach ist New York als Hintergrund des Geschehens sehr interessant. Das ist eine außergewöhnliche Stadt, in der alle in der Eile leben und diese Außergewöhnlichkeit nicht merken. Dort gibt es Unmengen von architektonischen Details, prachtvolle Restaurants, großartige Wolkenkratzer und unwiederholbares Lebenstempo. Im Film hat die Stadt ein neues magisches Gesicht gewonnen. Ob die Magie im Film ähnlich wie die Magie aus dem Werk von Goethe ist, muss man aber selbst prüfen.